FZM

Fußballnachwuchszentrum Mittelbregenzerwald

 

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Link: http://www.fzm.at - jedoch deaktiviert im Jahre 2011
Spielgemeinschaft Egg/Andelsbuch/Lingenau/Schwarzenberg - zur gezielten Förderung der Fußballjugend

(Auszug)

Der Ausgangspunkt

Der Umsetzung eines gemeinsamen Konzeptes vorausgegangen sind :

1.
Eine kritische Analyse der Fußballnachwuchsförderung in den einzelnen Vereinen (Egg, Andelsbuch, Lingenau)

2.
Eine jahrelange, besonders engagierte und erfolgreiche Aufbauarbeit in der Nachwuchsförderung in Egg (im besonderen durch Reinhard Elbs, Josef Schneider, Wolfgang Vogel)

3.
Erste Spielgemeinschaftserfahrungen der einzelnen Vereine mit den Nachbarvereinen

Gemeinsame Gespräche an der Jugend interessierter vereins- und dorfübergreifend denkender Eltern, Funktionäre und Trainer erbrachten folgende wichtige Erkenntnisse:

  • Die Trainer sind durch jahrelanges, selbstloses, ehrenamtliches Arbeiten mit größter Verantwortung an vorderster Front erschöpft, in der täglichen Arbeit einsam und oft mehrfach überfordert (sie sind zugleich Trainer, Erzieher, Sponsoren, Organisatoren).
  • Freude, Opferbereitschaft, die Begeisterung für Sport und Jugend schlägt um in Frust, Enttäuschung und Resignation. Selbstloses, idealistisches Tätigsein neben Beruf und Familie erfährt nicht die entsprechende Wertschätzung durch die Eltern und die Öffentlichkeit.
  • Die jugendlichen Fußballer haben in ihrer schwierigsten Lebenszeit (Pubertät) keine kontinuierliche, ihrer Entwicklung entsprechende Ausbildung.
  • Es besteht die Gefahr, dass die Jugendmannschaften auseinander fallen, weil entsprechende sportliche Ziele fehlen. Spieler mit sportlicher Einstellung erhalten wenig Wertschätzung und Rückhalt, alles orientiert und konzentriert sich im Wesentlichen auf die Kampfmannschaften. Die Jugendlichen haben keine alternative, altersentsprechende Spielgemeinschaft.
  • Der Übergang in die Kampfmannschaft ist oft zu früh, wenig nach den Bedürfnissen der Jugendlichen ausgerichtet, kaum reflektiert und abhängig vom Zustand der Vereinsmannschaften und den Plänen der Kampfmannschaftstrainer.
  • Die jungen Fußballer orientieren sich an den großen Mannschaftskollegen in den Kampfmannschaften, sportlicher Erfolg und Weiterkommen des einzelnen sind abhängig von der Möglichkeit, den Sprung in die Kampfmannschaft zu schaffen.
  • In dieser Situation ist der junge Fußballer in seiner körperlichen und seelischen Entwicklung unter Dauerstreß und mehrfach überfordert.
  • Er versucht und wird gezwungen, die fehlenden körperlichen und menschlichen Voraussetzungen mit Ehrgeiz und ungesundem Krafteinsatz auszugleichen.
  • Die menschlichen Aspekte des Mannschaftssportes Fußball (Kameradschaft, Freundschaft, Freude am Spiel, Solidarität u.a.m.) werden negativ besetzt.
  • Der junge Spieler wird ausgegrenzt, benützt zum Lückenbüßer , Edelreservisten. Ziele und Möglichkeiten, sich körperlich zu festigen und sich sportlich seinen Fähigkeiten und Möglichkeiten entsprechend weiterzubilden, werden geringer.
  • Die ehrenamtlichen Funktionäre und Verantwortlichen der einzelnen Vereine haben immer größere Probleme, die erforderlichen finanziellen Mittel für den laufenden Spielbetrieb (das Allernotwendigste) zu organisieren und eine gesunde wirtschaftliche Basis mit zukunftsorientierter Planung und Spielraum für Innovation (Jugendförderung) und Qualitätssicherung zu gewährleisten.
  • Sie erleben kaum Wertschätzung ihrer verantwortlichen ehrenamtlichen Arbeit und spüren vermehrt ein steigendes Maß an Erwartungen und Ansprüchen seitens der Sportpolitk, Öffentlichkeit, Trainer, Spieler und Eltern.
  • Das Bewußtsein über die Bedeutung einer gezielten, reflektierten, kontinuierlichen Förderung der Jugend mittels des Mannschaftssportes Fußball ist in der Öffentlichkeit wenig entwickelt.
  • Interesse und Engagement der Eltern nehmen mit dem Alter der Kinder deutlich ab ( Interesse für die Entwicklung des Kindes, Besuche der Meisterschaftsspiele, freiwillige materielle und organisatorische Unterstützung der Spieler und Trainer u.a.m.)

Fußball ist ein Mannschaftssport .......
er fördert die körperliche Gesundheit.......
er sichert die seelische Entwicklung.......

Sportliche Betätigung auf dem Fußballplatz ist Arbeit und Spiel, das Training ist die Vorbereitung auf das Fußballspiel, auf den Wettbewerb, auf die Auseinandersetzung mit anderen Fußballspielern.

Im Training holt sich der einzelne junge Fußballer die körperlichen, technischen und taktischen Voraussetzungen, er kann dort üben, seine Fähigkeiten und sein Talent weiterentwickeln.

Er begegnet sich, seinen Mitspielern und dem Trainer. Im Wettkampf ist jeder auf den anderen angewiesen.

Eine korrekte, freundschaftliche Begegnung im Alltag und auf dem Fußballplatz ist eine wichtige Voraussetzung für das Zusammenspiel. Sie sichert neben dem Erfolg vor allem die Freude am Sport, jedes Spiel wird ein besonderes Erlebnis für jeden, eine Chance für viele wertvolle menschliche Begegnungen.

Der Fußballsport gibt dem jungen Menschen

1.
Körperliche Gesundheit starke Muskeln, ausgebildete innere Organe wie Herz und Lunge, Kreislauf, Kraft und Ausdauer

2.
Geschicklichkeit und Beweglichkeit Standfestigkeit und Gewandtheit geben Sicherheit und Freiraum in allen alltäglichen Bewegungen

3.
Selbstbewußtsein, innere Stärke. Ich kann etwas, ich bin wer, jeder Mensch hat das Bedürfnis, etwas gut zu können. Das Können gibt Sicherheit, den notwendigen Untergrund. Diesen seelischen Prozeß können wir spüren am Eifer, mit dem Kinder eine Fertigkeit erlernen, an der Hingabe, an den vielen freiwilligen Wiederholungen, an der Freude, am Stolz, wenn sie etwas können.

4.
Seelischen Halt beim Überwinden von Einsamkeit, Langeweile, beim Übertauchen von Schicksalen, beim Verlust eines geliebten Menschen, bei schmerzlichen Trennungssituationen, Verletzungen und Unfällen, Krankheit, Frust und Enttäuschungen in der Schule, in Freundschaften, beim Überwinden von seelischen Schwankungen in der Pubertät.

Die Spielgemeinschaft ist ein Angebot für jeden....

A
Die Breitensportförderung
Hauptaugenmerk gilt einer umfassenden Grundausbildung für alle jungen Fußballinteressierten. Das Vermitteln von Begeisterung und Freude am Fußballsport und das geordnete Eingebundensein in einer Gruppe von Gleichaltrigen in der Freizeit ist oberstes Ziel.

B
Die Spitzensportförderung
Den besonders talentierten jungen Fußballspielern bietet die Spielgemeinschaft mit zunehmendem Alter, bei entsprechender Voraussetzung und sportlicher Entwicklung auch die Möglichkeit, sich auf die Ausübung von Spitzensport vorzubereiten.

Grundprinzipien der sportlichen und menschlichen Förderung des jungen Fußballsportlers

1.
Ganzheitliche Förderung die menschliche Entwicklung ( Kritikfähigkeit, Rücksichtnahme, Mitgefühl, Solidarität, Gemeinschaftssinn) und die damit verbundene Gemeinschaftspflege ist der körperlichen und sportlichen Förderung gleichgestellt.

Es geht um das Erleben von Partnerschaft und das hilfreiche Erleben von Gemeinschaft bei der Ausübung des Fußballpiels.

2.
Die Leistungsanforderungen sind auf den Entwicklungsstand und die Entwicklungsmöglichkeiten des jungen Sportlers abgestimmt.

Fördern und Fordern ohne Überforderung

3.

  • Sicherung von Kontinuität auf allen Ebenen
  • Mannschaftsangebot
  • Trainerstab
  • Betreuer und Funktionäre

4.
Qualitätssicherung durch regelmäßige Reflexion der Ausbildung und Betreuun (Entwicklungsgespräche, Betreuungskonzepte für die einzelnen Alters- und Entwicklungsstufen)

5.
Klare und durchschaubare Strukturen für die Öffentlichkeit

6.
Förderung von Partnerschaft und Wertschätzung und Beachtung von Kompetenz auf allen Ebenen

  • Funktionäre
  • Nachwuchsleiter
  • Trainer und Betreuer
  • Organisatorische Helfer
  • Spieler
  • Eltern
  • Sponsoren

Struktur FZM

Vereinsvorstände der Vereine

1.
Ebene - Egg/Andelsbuch/Lingenau
Obmänner Kassier

2.
Ebene Nachwuchsleiter Egg/Andelsbuch/Lingenau

3.
Ebene Trainer U 14 / U16 / U 17 / U 19

4.
Ebene Betreuer U 14 / U 16 / U17 / U 19

5.
Ebene Spielervertreter U 14/16/17/19

Basis
Eltern, Vereinsmitglieder, Spieler, Sponsoren

Das Fußballnachwuchszentrum FZM kann sich nur weiterentwickeln, wenn es auf breiten, vielseitigen wirtschaftlichen Fundamenten aufgebaut ist. Vier Säulen sollen das Haus der jungen Fußballer tragen und den Fortbestand dieser wichtigen Einrichtung für die Jugend sichern.

Die vier Säulen:

1.
Hauptsponsoren:

2.
Firmen, Unternehmer, Einzelpersonen,Gönner, Fans jeden Alters, die mit kleineren Beträgen das FZM unterstützen.

3.
Beiträge der Stammvereine, Gemeinden, Land Vorarlberg u.a.m.

4.
Elternbeiträge

Gesamtfinanzierungsbeiträge ca. 25000 Euro

Die Initiatoren des Fußballnachwuchszentrum Mittelbregenzerwald

Gründer-Obmänner
Franz Michael Metzler Andelsbuch
Bertram Troy Egg
Otmar Schwärzler Lingenau

Gründer-Nachwuchsleiter
Anton Blank Andelsbuch
Reinhard Elbs Egg
Gebhard Fehr Lingenau

Gründer-Trainer
Fidel v. d. Thannen Andelsbuch
Josef Schneider Egg
Gebhard Fehr Lingenau
Michael Kopf Lustenau

Weitere Gründer-Initiatoren
Anton Meusburger Andelsbuch
Karl-Heinz Fink Andelsbuch
Elred Lipburger Lingenau
Friedl Lipburger Lingenau
Josef Lipburger Lingenau

 

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