Ein spannendes und unterhaltsames Spiel sahen die zahlreichen Zuschauer beim Spiel SC Röthis gegen den FC Brauerei Egg. Es war ein Spiel der vergebenen Chancen; auf beiden Seiten. Egg ging letztlich als Verlierer vom Platz, leider.
Es ist mühsig, die vielen Chancen der Egger anzuführen, denn auch die Gastgeber kamen zu zahlreichen Einschussmöglichkeiten, die aber meistens der glänzend agierende Egger Keeper Fabian Fetz zu nichte machte. Es war ein offener Schlagabtausch bei dem der Zeitpunkt des 1:0 - wenn es überhaupt einen günstigen Zeitpunkt für einen Gegentreffer gibt - knapp vor der Pause in der 43. Minute fiel. Nach der Erholungsphase waren die Egger die ersten 20 Minuten sichtlich feldüberlegen und bemüht, sich Chancen zu erarbeiten. Der letzte Pass, dass Eindringen in den 16er des Gegners oder die effektive Nutzung von Standardsituationen gelangen jedoch nicht. Die Röthner blieben konzentriert in der Defensive und stets durch schnelle Konter gefährlich und vergaben neben einem Elfmeter (Fabian Fetz parierte) auch noch einen Lattenpendler kurz darauf. Aber Egg steckte nicht auf und hätte mit ein wenig Glück zum Ausgleich gelangen können, wäre da nicht in der 87. Minute das Tor unseres ehemaligen Mittelfeldkünstlers im Dress der Röthner Senaid Omerovic gewesen. Damit war die Partie gelaufen. Der gesamten Mannschaft kann man nur einen Vorwurf machen: die Chancenauswertung. Kampfgeist, Siegeswille und Laufbereitschaft waren vollumfänglich vorhanden. Das Glück der letzten Woche war mit dieser Partie wiederum auf einem Normalniveau ausgeglichen. Der Ausklang bei der Röthner Fussballfamilie verlief in einem sehr gemütlichen Rahmen - vielen Dank.
Alexander Hammerer handelte sich die 5. gelbe Karte ein und wird beim letzten Spiel nur als Zuschauer dabei sein. Martin Wolf war aus privaten Gründen nicht verfügbar.
Aufstellung: Fabian Fetz, Richard Kapp, Hanno Greber (84. Johannes Kerber), Daniel Schneider, Thomas Meusburger, Patrick Meusburger, Mathias Mayer, Alexander Hammerer (71. Markus Meusburger), Dietmar Meusburger, Elias Meusburger
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