Mit einer bitteren 2:0-Niederlage endete das Auswärtsmatch des 1b in Frastanz. Dabei begann das 1b-Spiel gut. Mit langen Bällen auf die Flügel fand man ein probates Mittel, die nicht sattelfeste Frastanzer Defensive in Bedrängnis zu bringen. Bereits nach wenigen Minuten hatte man die erste gute Chance durch Roland Hammerer, sein Schuss ging jedoch klar am Tor vorbei. Auch die Gastgeber versuchten zu Beginn hauptsächlich über hohe Bälle zum Erfolg zu kommen, die Egger Abwehr stand aber sicher. In weiterer Folge kam das 1b zu mehreren Torchancen, die allesamt nicht verwertet werden konnten. Leider stand man auch gezählte 7 bis 8 Mal im Abseits, ansonsten wäre man zu weiteren Topchancen gekommen. Einmal gab es zusätzlich Elfmeter-Alarm im Strafraum der Frastanzer, die Schiedsrichterpfeife blieb jedoch stumm. Gegen Ende der zweiten Hälfte fanden auch die Frastanzer eine Topchance vor, der Schuss ging jedoch über das Tor. Langsam wurde das Spiel etwas härter und auch versteckte Fouls kamen vor. Mit 0:0 und einer Chancenüberlegenheit für das Egger 1b wechselte man die Seiten.
Nach dem Wiederanpfiff konnten die Gastgeber mit einem Doppelschlag in der 50. und 52. Minute für die Vorentscheidung sorgen. Erst wurde das 1b ausgekontert und der möglicherweise im Abseits stehende Frastanzer Kara traf genau ins Eck. Nur zwei Minuten Spieler enteilte wiederum derselbe Spieler der weit aufgerückten Egger Mannschaft und traf erneut genau ins Eck zum 2:0. Von diesem Doppelschlag erholte sich das bis dahin gut mitspielende 1b leider nicht mehr. Vorne wurde oftmals aus aussichtsreichen Situationen zu wenig herausgeholt. Teilweise fiel der Abschluss auch zu harmlos aus. Da nun etwas offensiver agiert werden musste, fanden die Gastgeber mehr Konterräume vor und kamen zu mehreren guten Chancen. Mehr und mehr ließen sich die 1b-Spieler leider von der aufgeheizten Atmosphäre am Platz anstecken und sahen in der zweiten Hälfte fünf gelbe Karten, wobei teilweise mit unterschiedlichem Maß gemessen wurde. Kurz vor Schluss leisteten sich die Frastanzer noch den Luxus, das leere Tor nicht zu treffen, nachdem die Egger Defensive sich aufgelöst hatte. Leider wurde mit dem Schlusspfiff noch Johannes Kerber mit gelb-rot vom Platz geschickt, nachdem er den Ball nach dem Abpfiff wegdrosch. Obwohl die Karte berechtigt war, hätte SR Smlatic Kerber wohl nicht des Feldes verwiesen, wenn nicht der SR-Assistent darauf bestanden hätte – wie bereits bei mehreren gelben Karten im Match. Dass auch der Goalie der Gastgeber die zweite Gelbe forderte, zeugt ebenfalls von gesundem Sportgeist. So blieb nach dem Match leider nur die Fußballweisheit: „Tore, die man vorne nicht schießt, bekommt man hinten.“ (TS)
Aufstellung: Arno Grießler – Jonathan Fetz, Norbert Büchele, Hannes Zengerle – Johannes Kerber, Hans Waldner, Melchior Simma, Christof Lang, Johannes Sutterlüty – Christian Schneider, Roland Hammerer
Eingewechselt: Magnus Lässer, Peter Rüscher, Thomas Scherrer
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