Ein grottenschlechtes, aber gleichzeitig sehr spannendes Abstiegsduell gegen St. Gallenkirch bekamen die Zuschauer am Samstag in der Junkerau zu sehen.
In der Anfangsphase hatte man die Montafoner sehr gut im Griff, vorne wurde Druck gemacht und die anfällige Abwehr zu Fehlern gezwungen.
So einen Fehler nützte Christian Schneider in der 11. Minute und schloss zum 1:0 ab. Aus unerklärlichen Gründen ließ man den Gegner danach immer mehr aufkommen und brachte sich selber in Bedrängnis – entscheidende Zweikämpfe wurden verloren, vorne wurde kein Druck mehr ausgeübt, was ein probates Mittel gewesen wäre.
Der Gegner kam immer mehr auf und versuchte wie immer mit langen hohen Bällen zum Erfolg zu kommen. Kurz vor der Pause hatte man zudem Glück, als ein Freistoßknaller nur an die Stange ging.
Nach der Pause ging es in der gleichen Tonart weiter. St. Gallenkirch drückte, unsere Elf verteidigte und konnte offensiv für keine Entlastung sorgen. Eigentlich war es nur noch eine Frage der Zeit, wann der Ausgleich folgen würde.
Dieser folgte dann auch in der 65. Minute, als der Ball hinten nicht weggeschlagen werden konnte und der Gegner durch einen Drehschuss von der Strafraumgrenze ausgleichen konnte. Kurz nach dem Gegentor beanspruchte man das Glück noch einmal – ein Weitschuss ging wieder nur an die Stange. Es sah alles danach aus, als ob St. Gallenkirch das Spiel drehen könnte. Doch scheinbar wurde die Rechnung ohne den („Ochsen“)-Wirt gemacht ;-) – Ritsch wurde von der Verteidigung nach vorne beordert und konnte erst in der 80. Minute, dann in der Nachspielzeit einen Entlastungsangriff zum „verdienten“ 2:1 bzw. 3:1 abschließen. Dazwischen war nur St. Gallenkirch am Drücker und rollte einen Angriff nach dem anderen. Alles in allem konnten drei immens wichtige Punkte eingefahren werden. Das Spiel war nichts für Feinschmecker, auf Deutsch gesagt – ein wahrer Hundskick.
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